Das Sonthofener Seglertalent Philipp Buhl wurde seiner Favoritenrolle bei der Deutschen Meisterschaft auf dem Großen Alpsee gerecht. Er segelte über acht Wettfahrten ständig auf Podestkurs und sicherte sich mit einem vierten Platz im entscheidenden Finale (Medal-Race der besten Zehn) die Position des Deutschen Vizemeisters in der olympischen Laserklasse der Männer.
Damit ist Buhls Trophäensammlung bei Int. Deutschen Meisterschaften im Laser seit 2005 jährlich um eine Medaille reicher geworden: Insgesamt 3-mal Gold, 1-mal Bronze und nun Silber. Buhl hat damit nicht nur seinen Segelclub, sein Bayern 2012 Sailingteam, und die Region Allgäu würdig vertreten, sondern darüber hinaus Bayern, ja sogar ganz Süddeutschland. Topsegler Buhl ist seit Jahren der gefürchtete Gegner der starken norddeutschen Konkurrenz.
Deutscher Meister wurde der um jahrelange Erfahrungen reichere Tobi Schadewaldt (NRV, Hamburg). Während des sehr spannenden Medal-Races hatte er seine Gesamtführung zeitweise fast schon an Angreifer Buhl verloren. Sein sehr risikovolles Taktikkonzept ging am Ende nicht voll auf, und er musste sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. „Das ist okay. Die fehlt mir ohnehin in der IDM-Samlung.“, so sein Resümee.
Den dritten Rang sicherte sich der Medal-Race-Sieger Frithjof Schwerdt (VSaW, Berlin) vor Malte Kamrath (VsAW, Kiel / Berlin) und Michael Zittlau (SMCÜ, Überlingen).
Event Homepage mit vollständigen Ergebnislisten http://scai.immenstadt.de
F.B.
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