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 B-Kader Qualifikation geschafft, Tina Lutz und Susann Beucke
WM 470er: Lutz/Beucke erreichen sehr guten 15. Platz 04.09.2009: Das Team überzeugt bei seiner Premiere im Damenfleet
| Mit einem Paukenschlag eröffneten Tina Lutz und Susann Beucke die Weltmeisterschaft im dänischen Rungsted. Gleich die erste Wettfahrt konnten die beiden Schülerinnen aus Bergen bzw. Strande für sich entscheiden. Fast nur einstellige Platzierungen segelten sie in den ersten sechs Wettfahrten der Qualifying Round, die sie auf dem 10. Platz liegend abschlossen.
In der Goldfleet, für das sich nur die besten 29 Teams dieser WM qualifizierten, segelten sie konstant zwischen Platz 10 und 18 und konnten sich somit auf den vorderen Rängen festsetzen. Ein sehr guter 7. Platz in der letzten Wettfahrt komplettiert diese äußerst stabile Leistung.
„Wir sind total happy, dass es uns bei der ersten WM so gut gegangen ist. Wir haben in diesem Jahr ja gar nicht soviel trainieren können und sind deswegen umso erleichterter.“ so Susann Beucke im Telefoninterview während ihrer Rückfahrt nach Kiel.
Tina Lutz zu diesem Ergebnis:“Passt, Ziel erreicht, B-Kader gesegelt, jetzt ist erst mal ein paar Wochen segelfreie Zeit angesagt..:-)..“
Gratulation!!
Hier der persönliche Bericht von Sanni & Tina:
Nach einer herben Enttäuschung bei der Junioren Europameisterschaft kamen wir mir keinen großen Erwartungen in Dänemark an. So trainierten wir nur 2 Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft um uns an das Segeln mit Strom und Welle zu gewöhnen. Unser Ziel setzten wir uns vorerst in den Top 20 und als wir sahen wer unsere Konkurrenz war entschieden wir uns für Top 30.
Wir konnten uns sofort mit dem Revier anfreunden, denn es hatte etwas, was kein anderes in diesem Sommer hatte: Wind!!!
Wir liefen also mit einem guten Gefühl aus. Denn bei mehr als 12 Knoten sind segeln wir am liebsten. Jedoch hätte niemand damit gerechnet, auch nicht wir, was in der ersten Wettfahrt geschah:
Wir ersegelten den ersten Platz, direkt vor den zukünftigen Weltmeisterinnen!
Im Folgenden setzten wir unsere Siegesserie natürlich nicht fort sondern platzierten uns immer souverän in den Top 10.
Nach dem dritten Tag stand fest, dass wir die erste Etappe, den Einzug in die Goldgruppe, geschafft hatten.
Da wir zu dem Zeitpunkt auf dem 10.Platz lagen, liebäugelten wir das Medal Race, wir wussten jedoch, dass dies ein sehr hoch gestecktes Ziel sein würde.
Da das Niveau in der Goldgruppe merklich höher war, als während der Qualifying Series, mussten wir uns daran gewöhnen keine Top 10 Platzierungen mehr zu fahren.
Hinzu wehte der Wind aus einer anderen Richtung.Er war so böhig und drehig, dass man ohne mit der Wimper zu zucken Letzter sein konnte.
Somit mussten wir unseren 10. Platz bald einbüßen und hofften nun auf ein Ergebnis unter den ersten 16., denn das bedeutet Qualifizierung für den B- Kader im Nationalteam.
Mit gewohnter Windrichtung- und Stärke kamen wir trotz schlechter Starts meist gut platziert an der Luvtonne an und verloren nur durch taktische Fehler, die die alten „Hasen“ nicht begangen. Mit einem 15. Platz als Endresultat sind wir natürlich mehr als zu frieden. Nun gehen wir beruhigt in die Herbstpause, da wir allen gezeigt haben, dass wir es doch können!
Team Homepage http://tina-sanni-sailing.de
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